Sieben Arten des Glaubens - Teil 1 12./13.05.2007
Pastor Bayless Conley

Predigt:
Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Sendung. Was Sie auch gerade tun, falls Sie in der Küche abwaschen und meine Stimme nur vom Fernseher aus dem Nebenzimmer hören können, so kann der Abwasch warten. Falls Sie andere Dinge tun, zum Beispiel essen - Sie haben sich gesetzt, das Essen ist heiß und sieht gut aus - ich sage ich Ihnen, essen Sie es kalt. Denn das, was ich Ihnen mitteilen möchte, ist extrem wichtig. Die Bibel spricht von verschiedenen Arten des Glaubens. Mit Schiffbruch im Glauben, falschem Glauben, starkem Glauben, Kleinglauben, großem Glauben und auch totem Glauben werden wir uns beschäftigen. Es ist, als blätterten wir durch ein Album mit verschiedenen Schnappschüssen und fänden uns irgendwo in diesem Album wieder. Es wird ein Schnappschuss von Ihnen und einer von mir darin sein. Das Großartige ist, dass unser Glaube wachsen kann, wir von einer Ebene des Glaubens zur nächsten gehen können. Das wird Spaß machen, aufschlussreich sein und ich hoffe, dass Sie mir dabei folgen werden.

Wie gesagt, ich werde über sieben Arten des Glaubens sprechen und im 1.Timotheus, Kapitel 1 anfangen. Schlagen Sie das bitte auf, wir werden dort beginnen. „Sieben Arten des Glaubens" und wir fangen bei Schiffbruch im Glauben an.

1.Timotheus 1:19
"... indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, das einige von sich gestoßen und so im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten haben; unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie zurechtgewiesen werden, nicht zu lästern."

Nun, diese beiden Männer, Hymenäus und Alexander, haben ein gutes Gewissen von sich gestoßen; sie verwarfen ihr gutes Gewissen. Von sich stoßen und verwerfen geben den verwendeten Begriff genau wieder. Dadurch, dass sie ihr Gewissen von sich stießen und verwarfen, erlitten sie im Glauben Schiffbruch. Das ist so, als ob ein Seemann, der nichts als einen Kompass zum Navigieren dabei hat, sich entschließt, diesen wegzuwerfen. Er wirft ihn über Bord.

Der Apostel Paulus sagte in Apostelgeschichte 23:1 „... Ich bin mit allem guten Gewissen vor Gott gewandelt bis auf diesen Tag."

Er sagte in Apostelgeschichte 24:16: „Darum übe ich mich auch, allezeit ein Gewissen ohne Anstoß zu haben vor Gott und den Menschen."

Mit anderen Worten hat er nie sein Gewissen übergangen, es im Umgang mit Gott und Menschen nie von sich gestoßen oder verworfen.

Mögen wir wie diese Menschen sein, denn das Neue Testament lehrt uns einige Dinge über unser Gewissen. Erstens ist es unser Gewissen, das uns von Sünde überführt. Das Neue Testament lehrt uns auch, dass unser Gewissen die Wahrheit bezeugt; an anderer Stelle sagte der Apostel Paulus: „... mein Gewissen gibt mir Zeugnis im Heiligen Geist,..." Unser Gewissen überführt uns von Sünde und sagt uns, wenn wir in der Wahrheit sind. Es sagt uns, wenn etwas vom Heiligen Geist ist. Es ist wie der Schiedsrichter, der uns sagt, ob wir im Aus sind oder nicht. Verwerfen Sie aber Ihr Gewissen, so verlieren Sie Ihren Leiter. Der innere Kompass ist kaputt, weggeworfen und Sie werden letztlich Schiffbruch erleiden. Wenn Sie anfangen, es zu verwerfen, stumpft es immer mehr ab.

Hymenäus und Alexander hatten einmal echten Glauben an Gott. Sie hatten eine echte Beziehung zu Jesus Christus, aber dieser Glaube an Christus erlitt Schiffbruch. Alexander wird später erwähnt, ich denke im 2.Timotheus, und Paulus spricht von Alexander, dem Kupferschmied. Wir nehmen an, dass es der gleiche Mann ist. Er sagte: „Er fügte mir viel Schaden zu und widerstand unseren Worten."

Über Hymenäus - das ist interessant, heißt es an anderer Stelle, dass er log, Lügen über die Auferstehung erzählte und manche vom Glauben abbrachte. Diese Leute, die einmal eine echte Beziehung zu Gott hatten, widerstehen jetzt dem Evangelium und versuchen, andere vom Glauben abzubringen. Es steht etwas über sie im Judasbrief. Es heißt, dass Sie zu euren Gemeindefesten kommen. Sie sind Flecken, heißt es in der Elberfelder Bibel. Das griechische Wort ist speelas. Es steht in Judas, es gibt nur ein Kapitel, in Vers 12. Und das Wort „speelas" bedeutet "unter Wasser verborgene Riffe", auf die Schiffe auflaufen. Es heißt: „Sie kommen und fürchten sich nicht, mit euch zu essen, beabsichtigen aber den Glauben anderer zu ruinieren wie bereits den eigenen."

Kürzlich sah ich einen Fernsehbericht. An der Ostküste bauten die Piraten falsche Lichtsignale auf. Sie holten ihre Lampen hervor und gaben den Schiffen Signale und die dachten, es seien Leuchttürme. Sie lotsten die Schiffe direkt auf die Riffe zu. Dann ruderten sie hin, töteten die ganze Besatzung und raubten alles.

Es gibt Menschen, die früher mit Gott lebten, im Glauben scheiterten und jetzt anderen Menschen auflauern. Sie zielen auf schwache Menschen mit schwachem Gewissen, um auch deren Glauben zu ruinieren. Paulus konfrontierte solche Menschen.

Jeder sage: „Gescheiterter Glaube". Sagen Sie zu Ihrem Nachbarn: „Meiden Sie das." Gut. Jakobusbrief, Kapitel 2. Schauen Sie sich das bitte mit mir an, Jakobus, Kapitel 2. Als Nächstes wollen wir uns toten Glauben ansehen. Es wird später noch positiver. Toter Glaube.

Jakobus 2:20
"Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos ist?"

Ich mag eine moderne englische Version, die sagt: „Glaube ohne Taten ist tot." Ich werde es ab jetzt so lesen. Schauen Sie mit mir Vers 21 an.

Jakobus 2:21-22
"Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Taten gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte? Du siehst, dass der Glaube mit seinen Taten zusammenwirkte und der Glaube aus den Taten vollendet wurde."

Vers 25-26 "Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die aus Taten gerechtfertigt wurde, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ? Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Taten tot."

Was tun Sie mit etwas, das gestorben ist? Auferwecken. Manche fühlen sich angesprochen. Kommen wir zu Abraham... sorry. Abraham und Rahab handelten. Nicht nur Rahab, jeder in Jericho hörte von den Israeliten. Sie erzählte sogar davon, wie alle der Mut verließ. Sie hörten davon, wie Gott das Rote Meer geteilt hatte; sie wussten, wie Israel den König von Baschan in Staunen versetzte etc, etc. Sie wussten alles. Aber sie war die Einzige, die handelte. Das unterschied sie von allen anderen. Ihr Glaube drückte sich durch ihre Taten aus. Toter Glaube handelt nicht.

Er ist tot. Entsprechende Taten fehlen.

Ich las kürzlich über einen Mann, der mit einigen geistig zurückgebliebenen Teenagern arbeitete. Er glaubte einfach an sie und sagte: „Seht, ihr könnt manche Begrenzungen ablegen, die Menschen euch auferlegt haben." Er lehrte sie Schach zu spielen, Möbel und kleine Haushaltsgeräte zu reparieren. Er sagte nur: „Seht, ihr könnt es, ihr könnt es. Euer Horizont ist viel weiter als ihr vorher dachtet." Er sagte: „Die letzte Bestätigung für mich war, dass eines der Kinder eines Tages mit einem kaputten Toaster unter dem Arm und einem halben Brot unter dem anderen Arm kam. Das ist Glaube. Reparieren Sie meinen Toaster, so bringen Sie Brot mit. Beten Sie für Regen, so bringen Sie einen Schirm mit. Glaube ohne Taten ist tot.

Es ist wie der Mensch, der zum Hausarzt geht und sagt: „Herr Doktor, ich habe bestimmte Beschwerden und weiß nicht, wie ich sie los werde." Der Arzt untersucht ihn gründlich und sagt: „Ich weiß genau, was vorliegt. Es ist A, B und C. Aber wissen Sie, das kriegt man leicht in den Griff. Ich verschreibe Ihnen etwas. Tun Sie Folgendes und nehmen Sie das eine Woche, dann genesen Sie schnell und die Beschwerden verschwinden." „Vielen Dank, Herr Doktor, danke." Er geht zur Apotheke, holt die Medikamente, kommt nach Hause und sieht das Rezept an. Er liest den ganzen Beipackzettel und sagt: „Wisst ihr, ich glaube an diese Medizin und den Arzt, der sie mir anriet. Ich glaube, seine Untersuchung war gründlich. Ich vertraue seiner Diagnose und glaube, wenn ich diese Medizin nach Rezept nehme, werde ich gesund". Und sie nehmen sie und tun sie in die Hausapotheke oder einen Schrank, öffnen oder nehmen sie aber nie. Das ist toter Glaube.

Aber mit Gott machen die Menschen das ständig.

Glaube ist eine Handlung. Nicht nur reden, handeln!

Gut, die dritte Art von Glauben: ungeheuchelter Glaube. Ich hätte Sie bitten sollen, sich die Stelle zu markieren. Gehen Sie noch mal zum 2.Timotheus. Ungeheuchelter Glaube. 2.Timotheus 1:5... und das wird auch im 1.Timotheus 1:5 erwähnt, an beiden Stellen. Paulus schreibt seinem Sohn im Glauben.

2. Timotheus 1:5
"Denn ich erinnere mich des ungeheuchelten Glaubens in dir, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte, ich bin aber überzeugt, auch in dir."

Ungeheuchelter Glaube. Nicht geschauspielert... nicht vorgetäuscht, sondern echt. Im Griechischen steht anypokrites. „A" bedeutet nicht; und der zweite Teil ist das griechische Wort für Heuchler, abgeleitet von dem Wort hypokrites. Zur Wortbedeutung: ein Hypokrit war ein Schauspieler in der griechischen Antike, der auf der Bühne eine Maske trug. Oder er gab vor, jemand zu sein, der er nicht war. Kennen Sie die finsteren oder lächelnden antiken griechischen Masken? Nun, das ist ein Heuchler. Unser englisches Wort stammt aus dem antiken griechischen Theater. Jemand, der eine Maske trägt. Wenn er hier sagt: „habt ungeheuchelten Glauben," so hat das diesen Hintergrund. Das Echte. Manche verhalten sich nur so, als ob sie glauben. Sie tun so, als ob.

Wenn wir Dinge tun, um Menschen zu beeindrucken, mag sie das beeindrucken, aber nicht Gott. Er sieht den Kern der Sache. Die Frage ist: Haben wir das Echte? Oder nur eine ähnliche Kopie? Ist Ihr Glaube echt oder gefälscht?

Eins, wonach diese Generation wirklich sucht, ist Echtheit. Sie wollen keine Kopien, egal, wie nah sie dran sind, und das bringt uns wieder zum Thema Glauben. Ich denke, Menschen, die lang und breit über Glauben reden, sind nicht gefragt. Sie wollen Menschen sehen, die einen stillen Glauben haben, die in ihrem Alltag Gott vertrauen, was sich durch Echtheit und Resultate in ihrem Leben zeigt. Wenn Sie nur äußerlich mitgegangen sind, ich weiß, dass mir jetzt Menschen zuschauen, die an Jesus Christus gläubig sind, aber ein Großteil Ihres Verhaltens ist antrainiert und ein religiöses Ritual. Die Frische, die Spontanität und die Leichtigkeit des persönlichen Wandels mit Gott gingen im Alltagstrott verloren. Ich fordere Sie heraus, sich selbst wieder zu finden. Entdecken Sie neu, wie einfach es ist, Gott und Christus zu vertrauen und kehren Sie zu ernsthaftem echten Glauben an Gott zurück.

Kommen wir zu einem weiteren Vers: 2 Korinther 13. Echter Glaube, das Eigentliche. 2 Korinther 13:5... Paulus schreibt der Gemeinde in Korinth folgendes:

2. Korinther 13:5
"Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr etwa unbewährt seid."

Sehen Sie, er sagt: Prüft euch, ob ihr im Glauben seid. Das Vierte und letzte ist: Sehen Sie nach Ihren Füßen. Wir wandeln im Glauben. Stimmen Wandel und Rede überein? Handeln Sie nach Ihren Glaubensaussagen? Denn wenn Sie einen vorgetäuschten, unechten Glauben haben, ist das, als hätten Sie im Krieg eine Spielzeugpistole. Sie mag echt aussehen und sogar knallen. Aber das wird schnell auffliegen, dem Teufel können Sie bestimmt nicht lange etwas vormachen. Tatsache ist: Wir stehen im Kampf. Die Bibel sagt, wir sollen den guten Kampf des Glaubens kämpfen. Aber wenn wir nur eine unechte Nachbildung haben, werden wir es in unserem Kampf nicht schaffen. Wir können echten Glauben nur aus dem Wort Gottes bekommen. Glaube kommt aus dem Hören und Hören aus dem Wort Gottes... und durch Jesus Christus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. An diesen zwei Stellen können Sie Glauben erhalten.

Gut, das Vierte... wir werden wohl damit schließen... ist Kleinglaube. Kleinglaube. Vier Dinge gehen mit Kleinglaube einher. Gehen Sie mit mir bitte zum Matthäusevangelium, Kapitel 6. Das erste Anzeichen von Kleinglauben ist Sorge um Bedürfnisse. Matthäus 6:25... Jesus spricht und sagt:

Matthäus 6:25 "Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?"

Matthäus 6:27 "Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht." - Sorgen, Sorgen, Sorgen! Vers 30.

Matthäus 6:30-31 "Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen?"

Wo werden wir arbeiten? Was werden wir fahren? Kleinglaube sorgt sich um kleine Dinge.
Wie kann aus Kleinglauben großer Glaube werden? Seien Sie gewiss, dass Gott sich kümmert, Jesus redete darüber in diesem Abschnitt. Er sagte: „Schaut die Vögel an. Euer himmlischer Vater versorgt sie. Er wird auch euch versorgen. Schaut auf das Gras des Feldes."

Sah jemand kürzlich einen besorgten Vogel? Nein, Gott scheint sie zu füttern. Sie sammeln nichts in Scheunen. Gott versorgt die Vögel.

Sie sind wertvoller als ein Spatz, wertvoller als ein Vogel. Wenn Sie von kleinem zu großem Glauben kommen wollen, erkennen Sie, dass Ihr himmlischer Vater sich um Sie kümmert. Er kümmert sich um Sie. Er weiß, was Sie brauchen, verliert Sie nie aus den Augen. Vielleicht fühlen Sie sich in dieser großen Menge heute abend verloren. Gott weiß immer genau, wo Sie sind, was in Ihrem Leben passiert und Er kümmert sich um Sie. Das ist das Erste.

Das Zweite ist, das Erste an erste Stelle zu setzen. Schauen Sie bitte mit mir Matthäus 6:32 an.

Matthäus 6:32-34 "Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. - Und nachdem ihr all das getan habt, sagt er - So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag!" ...!

Nachdem Sie das Erste an die erste Stelle setzten, brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Gott kümmert sich.

Zweitens: Kleinglaube wird panisch, wenn plötzlich Stürme aufkommen. Matthäus, Kapitel 8. Kleinglaube wird panisch, wenn plötzlich Stürme aufkommen. Vers 23, eine wohl bekannte Geschichte.

Matthäus 8:23-27 "Und als er in das Boot gestiegen war, folgten ihm seine Jünger. Und siehe, es erhob sich ein heftiger Sturm auf dem See, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief. Und sie traten hinzu, weckten ihn auf und sprachen: Herr, rette uns, wir kommen um! Und er spricht zu ihnen: Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige? Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; und es entstand eine große Stille. Die Menschen aber wunderten sich und sagten: Was für einer ist dieser, dass auch die Winde und der See ihm gehorchen?"

Es kam also plötzlich Sturm auf. Eine unerwartete Rechnung oder ein Befund, etwas Unerwartetes bei Ihrem Kind. Alles war ruhig und plötzlich sind Sie mitten in einem Sturm. Vielleicht ein plötzlicher finanzieller, ein familiärer Sturm, ein tatsächlicher Sturm... Kleinglaube reagiert panisch.

Vers 27 sagt uns, warum sie Kleinglauben und Angst hatten. Es heißt: „Was für einer ist dieser, dass auch die Winde und der See ihm gehorchen?" Sie hatten deswegen Angst, weil sie nicht wirklich begriffen hatten, wer das in ihrem Boot war.

Ich frage Sie: Wer kam in Ihr Boot, als sie errettet wurden? War es nur ein guter Lehrer? Ein Mensch wie jeder andere? Oder war es Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes? War es der, der das Universum aus dem Nichts schuf, der den Ozean und die Sterne schuf, das Alpha und das Omega, der, der zur rechten der Majestät in der Höhe sitzt, nachdem Er die Hölle, den Tod und das Grab besiegt hat, der eines Tages wiederkommen wird, einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird... kam dieser Jesus in Ihr Boot? Wenn ja, dann keine Angst! Er kann Ihren Sturm stillen. Sie werden nicht umkommen. Widrige Winde gehorchen immer noch Seiner Stimme.

Manchmal vergessen wir einfach, wem wir dienen, wen wir kennen, wer in uns wirkt und wer in uns wohnt. Bedenken Sie das! Gott sagt: „Ich werde in ihnen wirken und wohnen. Ich werde ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein." Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes. Er ist im Boot.

Drittens: Kleinglaube ist in den Umständen gefangen. Matthäus 14. Kleinglaube ist in den Umständen gefangen. Eine weitere bekannte Geschichte; wir steigen in Vers 28 ein. Petrus und die anderen sind im Boot. Jesus wandelt auf dem Wasser. Petrus antwortete Ihm und sagte: „Herr, wenn du es bist, befiehl mir auf dem Wasser zu dir zu kommen." Er sagte: „Komm." Was hätte Er auch sagen sollen? „Nein, ich bin es nicht?" Petrus hatte Ihn festgenagelt, stimmt's? Nachdem Petrus aus dem Boot stieg, ging er auf dem Wasser auf Jesus zu. Jeder sage: Petrus lief auf dem Wasser. Starke Sache. Hab' ich noch nie gemacht.

Matthäus 14:30-31 "Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du?"

Er läuft auf dem Wasser; ein Wunder geschieht; aber er sieht von Jesus weg, und es heißt: „Er sah den starken Wind."

Die vierte Sache: Kleinglaube ist sehr vergesslich. Wir werden nicht alle Verse ansehen, aber ich nenne sie Ihnen. In Matthäus 14:17-21 speist Jesus Fünftausend mit fünf Broten und zwei Fischen. Sie sammeln 12 Körbe voller Reste ein. Direkt danach, in Matthäus 15:33-38, speist Er über Viertausend mit sieben Broten und ein paar Fischen und sie sammeln sieben Körbe voller Brocken. Diese beiden Dinge sind gerade geschehen und dann in Matthäus 16... Sie kennen die Geschichte; ich sprach schon mehrmals darüber... in Vers 5. Wir schauen uns besser Matthäus 16:6 an.

Matthäus 16:6-10 "Jesus aber sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Sie aber überlegten bei sich selbst und sagten: Das sagt er, weil wir keine Brote mitgenommen haben. Als aber Jesus es erkannte, sprach er: Was überlegt ihr bei euch selbst, Kleingläubige, weil ihr keine Brote habt? Versteht ihr noch nicht, erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der Fünftausend, und wie viele Handkörbe ihr aufhobt? Auch nicht an die sieben Brote der Viertausend, und wie viele Körbe ihr aufhobt?"

Gut, diese Dinge geschahen gerade. Jesus sagte: „Ihr begreift es nicht, oder? Erinnert ihr euch nicht? Wie konntet ihr das so schnell vergessen?" Kleinglaube ist eben sehr vergesslich. Wenn wir wollen, dass unser kleiner Glaube groß wird, müssen wir uns an Gottes früheres Eingreifen und Seine Gnade in unserem Leben erinnern. Nehmen Sie ein geistliches Scrapbook oder ein geistliches Fotoalbum und sehen Sie die Fotos an.

Unsere Beziehung zu Jesus Christus ist eine Reise. Ich kann auf sehr viele Anlässe in meinem Leben zurückblicken, wo Er Gebet beantwortet hat, wo Er mir in der Not half, wo Er mir half, als ich ein Dummkopf war, wo Er mir Seine Gnade erwies und ich dachte, ich hätte sie nicht verdient.

Wäre ich Gott gewesen, hätte ich mich geschlagen. Kann niemand nachvollziehen, ich weiß. Manche von uns brauchen keinen Teufel, stimmt's? Wir strafen und verdammen uns selbst, wenn wir Fehler machen. Gott sei Dank, dass das Blut Christi uns von aller Sünde reinigt. Aber es gab Zeiten, wo ich dachte: „Gott, Du bist einfach zu gütig." Und diese Dinge ermutigen mich in meinem Herzen, denn Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und Gott sei Dank wachse ich, werde vertrauter, werde besser und lerne, gradliniger zu wandeln.

Für jeden, obwohl der Wandel mit Christus wirklich eine Reise ist, ist es gut, immer daran zu denken, dass diese Reise einen Anfang haben muss. Und zwar, wenn wir Ihn im Glauben annehmen. Nur so können wir zu Christus kommen, wenn wir uns voll und ganz auf Ihn verlassen. Nicht darauf, dass uns unsere guten Werke in den Himmel bringen, sondern auf das vollendete Werk Christi.

Seit dem ersten Tag, als ich Jesus Christus in einer kleinen Mission in Medford, Oregon, begegnete... ich saß in der ersten Reihe unter Obdachlosen, Drogenabhängigen, Gestrandeten, und Gott drang an diesem Tag in mein Leben ein. Seit diesem Ereignis läuft ein Prozess. Ich bin auf einer Reise. Ich habe gelernt, mit Ihm zu wandeln und zu reden. Ich bin gewachsen und gereift. Hoffentlich bin ich etwas weiter als ich damals war.

So geht es uns allen, wenn wir zu Christus kommen. Wir sind noch unterwegs. Wir erfahren mehr über Ihn, lernen Ihn und Seine Wege immer besser kennen auf dieser Straße des Glaubens. Aber es muss diese Begegnung am Anfang geben und ich denke, es ist kein Zufall, dass Sie jetzt zuschauen. Sie würden die Sendung nicht sehen, wenn Sie im Herzen keinen Hunger nach Gott hätten. Vielleicht hatten Sie noch nie diese Begegnung mit Jesus Christus, mit der die Reise beginnt. Ich möchte Sie einfach ermutigen, rufen Sie Ihn heute an. Er wird Sie nicht abweisen. Eine strahlende Zukunft wartet auf Sie.

Die Bibel sagt, dass Gottes Gnade jeden Morgen neu ist. In den Psalmen heißt es, dass er jeden Morgen Segnungen für uns hat. Jesus sprach von der Bitte um das tägliche Brot.

Beständigkeit in dem, was wir Tag für Tag tun, macht unser Leben erfolgreich und bringt uns nicht nur Erfolg, sondern Bedeutung. Das ist ein Grund, warum ich ein neues Andachtsbuch schrieb. Es heißt: Antworten für jeden Tag. Dieses kraftvolle Andachtsbuch ist in diesem Monat unser Dank für Ihre finanzielle Unterstützung dieses Programms. Um Ihr Exemplar von Bayless' neuem Andachtsbuch zu erhalten, wählen Sie jetzt die eingeblendete Nummer und haben Sie herzlichen Dank für Ihre Spende, die uns hilft, die Kosten für Porto und Versand zu decken. Ich denke, wenn Sie sich Zeit nehmen, das Wort Gottes jeden Tag in Ihr Herz aufzunehmen, wird Ihr Leben ein neues Niveau erreichen.

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