Wenn Gott Deinen Namen zweimal nennt! - Teil 1 - 17.02.2007
Pastor Bayless Conley

Vorspann

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Ich sitze auf der Baustelle unseres neuen Gemeinde Campus. Wir nennen es ein Heim für die Ernte. Wir bauen, was wir bauen, um die Nationen der Welt effektiver mit der guten Nachricht von Jesus Christus zu erreichen. Jemand sagte einmal, dass das Licht, das am weitesten leuchtet, zu Hause am hellsten scheint.

Wir können zu Ihnen mit dieser Sendung kommen und all das tun, was wir weltweit tun, weil wir eine starke Heimatgemeinde haben. Ich bin dankbar für alle, die uns unterstützen und helfen. Und heute habe ich Ihnen eine Botschaft mitzuteilen, die sicher ein Segen für Sie sein wird. Sie heißt „Wenn Gott deinen Namen zweimal nennt."

Es gibt einige Leute in der Bibel, deren Namen Gott zweimal nannte und meistens weist das auf ein Problem hin. Da stimmt etwas in ihrem Leben nicht. Gott versucht ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich glaube, wir werden gute Lektionen lernen, darum steigen wir doch ein mit „Wenn Gott Ihren Namen zweimal sagt."

Predigt

Öffnen Sie Ihre Bibel im Lukas Evangelium, Kapitel 10. Wir waren über 18 Wochen in der Lehrreihe „Fragen, die Gott stellt" und ich bin noch nicht damit durch. Da sind mehr Fragen, die wir uns anschauen wollen. Aber eine Botschaft hat mein Herz bewegt, und ich denke, es gefällt Gott, wenn ich sie heute predige. Ich brauche sicher Wochen, dies ganz abzuschließen. Aber es scheint, dass die Stimmen und Herzen, die am lautesten zum Himmel rufen, zuerst Antworten kriegen und Gott unterbricht eine Lehrreihe, in der wir sind, weil jemand dies von Gott hören muss.

Hören Sie: Gott würde dies alles organisieren, nur für Sie. Darum seien Sie jetzt bereit. Der Titel der Botschaft ist:

„Wenn Gott deinen Namen zweimal nennt."

Es gibt nur einige Wenige in der Bibel, deren Namen Gott zweimal nannte. Und wenn Er das tut, beinhaltet es jedes Mal eine wichtige Lektion. Wir schauen zuerst Lukas 10:17 an:

Lukas 10:17

„Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sprachen: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen." - Gehen wir zu Vers 38.

Lukas 10:38-42

„Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, dass er in ein Dorf kam, und eine Frau mit Namen Martha nahm ihn auf. Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte. Martha aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen, sie trat aber zu ihm und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge, eins aber ist nötig. Maria hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen wird."

Der Grund, warum wir in Vers 17 lasen „die Siebzig kehrten zurück" ist, weil wir in Vers 38 lesen, „dass sie in ein Dorf und in ein Haus kamen" und dies bedeuten kann, Jesus, die zwölf, plus die 70 Jünger. Martha und Maria hatten womöglich plötzlich 80 Leute an ihrer Haustür, einiges an Arbeit und an Bedienung, die nötig war. Im geringsten Fall waren da Jesus, Seine 12 Jünger und Maria, Martha und Lazarus. Sie waren Brüder und Schwestern. Und da waren sicher noch weitere Leute im Haus. Wer denkt, dass, wenn plötzlich 12 Gäste bei Ihnen erscheinen, dass dies eine Herausforderung ist, allen essen zu geben und sie zu bedienen. Nun, das ist, was hier geschah. Kein Wunder, dass Vers 40 sagt, dass Martha sehr mit Bedienen beschäftigt war. Eine Übersetzung sagt: „Sie war überarbeitet und abgelenkt." Und sie kommt und sagt: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich alleine dienen lässt? Sag ihr, sie soll mir helfen." Anstatt dass Jesus sagt: „Martha, ich sehe, du hast recht. Du arbeitest hart. Es sind viele Leute hier. Wir kamen unerwartet. Maria, steh doch auf, hilf deiner Schwester." Anstatt das zu sagen, sagt Jesus: „Martha, Martha, du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge." Dann fügt er Beleidigung zum Schmerz hinzu und lobt Maria für ihre Wahl, zu Seinen Füßen zu sitzen, Sein Wort zu hören und nicht zu dienen.

Ich frage mich, wie viele von uns heute mehr wie Martha als Maria sind. Sie hieß Ihn in Seinem Haus willkommen, hatte aber keine Zeit für Ihn.

Wie viele hießen Ihn in Ihrem Leben willkommen, haben aber keine Zeit für Ihn? Sie war so beschäftigt, für den Herrn zu arbeiten, sie hatte keine Zeit für den Herrn selber. Sind Sie zu beschäftigt und überarbeitet? Sind Sie zu besorgt und geplagt wegen vieler Dinge? Sehnt sich Ihr Herz, die ewige Arbeit Marias zu tun und in Wirklichkeit sind Sie überwältigt mit irdischer Arbeit der Martha?

Ich erzählte schon mal, als ich in einer Tankstelle war, vor langer Zeit. Benzin kostete weniger als einen Dollar pro Gallone. Ich erinnere mich noch, als 3,8 Liter Benzin 39 Cent kostete. Wie viele von Ihnen erinnern sich so weit zurück? Und 25 Cent? Jemand tiefer als 25 Cent? Richard, was ist das Niedrigste, was du für Benzin bezahlt hast? Zwanzig? Zehn Cent! Zehn Cent für fast vier Liter! Im letzten Gottesdienst sagte jemand 11 Cent. Kann jemand 10 Cent für 4 Liter schlagen? Nun, das liegt also viele Jahre zurück, selbst als eine Gallone weniger als einen Dollar kostete, und ich war oft frustriert mit Tankstellen, weil mir die Pumpen zu langsam waren. Es war 1 Cent, 2 Cent, 3 Cent, 4 Cent… ich war frustriert und tankte nur für fünf Dollar, weil ich nicht warten konnte. Mein Leben war zu voll. Und ich tankte fünf Gallonen und fuhr weg. Es schien mir, ich sei ständig in Tankstellen. Eines Tages war ich da und tankte meine fünf Dollar und ich spürte, dass der Heilige Geist sagte: „Das machst du mit mir genauso." In meiner Unschuld fragte ich: „Herr, was meinst Du damit?" Und Er sagte: „Du kommst in meine Gegenwart, bleibst aber nie lange genug, um gefüllt zu werden. Kein Wunder, dass du geistlich unter Dampf stehst." Ich tat sofort Buße und entschied mich, das zu ändern.

Und es geht wirklich um eine Entscheidung, nicht wahr. Jesus sagte: „Maria hat das gute Teil erwählt, das wird nicht von ihr genommen." Wir machen es nicht zu einer Priorität, zu Seinen Füßen zu sitzen und Sein Wort zu hören und wir versuchen es in Eile zu kriegen und es wird uns genommen. Einer, der es uns wegnehmen will, ist der Teufel. Merken Sie sich die Stelle in Lukas und gehen wir zum Markus-Evangelium, Kapitel 4. In Markus 4 steht das Gleichnis vom Sämann, wo Jesus den Verkündiger des Wortes Gottes mit einem Sämann vergleicht, der Samen auf den Boden menschlicher Herzen sät. Und in Markus 4:14 sagt Er dies:

Markus 4:14-15

„Der Sämann sät das Wort. Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und, wenn sie es hören, sogleich der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in ihre Herzen gesät worden ist."

Ich hoffe, das schockt Sie nicht zu sehr, aber wir und der Heilige Geist sind nicht die Einzigen, die heute zur Kirche kamen. Der Teufel war bereits hier. Jesus sagte: „Der Teufel kommt, sowie das Wort gesät wurde, um das in Herzen gesäte Wort wegzunehmen."

Jesus sagte über Maria: „Sie hat das gute Teil erwählt", zu Seinen Füßen zu sitzen und Sein Wort zu hören, „das wird nicht von ihr genommen werden." Und dann lesen wir von einigen Werkzeugen, die der Teufel benutzt, um das Wort Gottes aus dem Leben von Menschen zu entwurzeln und es zu ersticken. Schauen Sie in Markus 4:18.

Markus 4:18-19

„Und andere sind die unter die Dornen gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben, und die Sorgen dieser Welt und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht."

Die Absicht dieser Dinge ist, das Wachstum des Wortes Gottes zu verhindern. Beachten Sie, dass als Erstes erwähnt wird: Die Sorgen der Welt. Eine Übersetzung sagt: „Sorgen und Nöte", dieselben Dinge wie in Marthas Leben. Sie war voller Unruhe, Ängste, Sorgen, überbeschäftigt, nervös und es hinderte sie, Gottes Wort zu empfangen. - Wir kommen gleich zu Martha zurück.

Ich wollte hier eine kleine Pause machen, weil ich spüre, dass die Botschaft bereits zum Herzen einiger spricht. Sie sehen mir vielleicht gerade zu und sind ein Weltmeister des Sorgens. Sie können jeden in Grund und Boden sorgen.

Wir haben alle Probleme in unserem Leben. Dinge laufen manchmal schief, ungeplante Dinge passieren und einige Leute haben das Gefühl, ihre Welt gerät aus den Fugen. Das gilt vielleicht gerade für Sie, und ich will Ihnen sagen, da ist ein Gott im Himmel. Er kennt nicht nur Ihren Namen, Er kennt alle Ihre Nöte genau und alle Dinge, die Sie durchmachen, und Er will Ihnen helfen. Er will Sie von Ihren Ängsten befreien.

König David sagte: „Ich suchte den Herrn und er hörte mich, und befreite mich von allen Ängsten."

Gott will Sie von Ihren Sorgen freimachen und allem, was Sie ablenkt und von den Dingen, die Sie so ängstigen. Wenn wir jetzt zu Martha zurückgehen, lassen Sie mich diesen Samen in Ihr Herz säen: Gott will Ihnen helfen! Diese Botschaft heute ist für Sie!

Das Zweite, was wir lernen können, ist, dass, wenn wir durch Prüfungen durchgehen, dann sollten wir die Lektionen, die wir durch unsere Siege und vielleicht auch Niederlagen lernten, anderen weiter- geben, um sie zu stärken.

Ich denke, Petrus wollte nicht von Jesus hören „wenn du Buße getan hast." Das bedeutet „du wirst mich verlassen." Wenn du zurückkommst, stärke deine Brüder! Wir lernen durch die Dinge, die wir durchmachen. Paulus schrieb diese Worte im 1.Korintherbrief. Hören Sie, Er sagte:

„Was für einen wunderbaren Gott haben wir. Er ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus, die Quelle allen Erbarmens, der uns so wundervoll tröstet und stärkt in all unseren Nöten."

Und warum tut Er das? Damit, wenn andere Nöte haben und Verständnis und Ermutigung brauchen, wir ihnen dieselbe Hilfe und Trost geben können, die Gott uns gab.

Heutzutage gibt es viele Marthas in den Gemeinden. Sie sind viele, sowohl Männer wie Frauen. Und die Symptome sind offensichtlich: Gefühlsausbrüche, Anklage, Ärger, Selbstmitleid, eine „Alles-hängt-an-mir-Haltung: Herr, ich muss alleine dienen. Es bin nur ich." Sie ärgerte sich über ihre Schwester Maria, denn sie sagte: „Herr, kümmert es dich nicht?" Mit anderen Worten: „Es ist nicht fair, Herr. Mir wird unrecht getan. Ich sage dir, was du im Leben einer anderen Person tun musst. Sage Maria…" anstatt den Herrn zu belehren, was Er im Leben von anderen tun muss, sollten wir sagen: „Herr, was muss ich in meinem Leben ändern?"

Aber was für andere Möglichkeiten hatte Martha? Schließlich standen all diese Leute an ihrer Tür. Man muss ihnen doch Gastfreundschaft erweisen. Was hätte sie tun können?

Nun, mehrere Dinge. Erstens, sie hätte für ihre Arbeit danken können und Gott für eine andere Gelegenheit vertrauen können, das Wort zu empfangen. Da sind Leute, die gerade während dieses Gottesdienstes dienen. Sie dienen unseren Kindern, sie tun andere Dinge irgendwo im Haus und sie empfangen nicht das Wort. Sie dienen. Sie müssen sich entscheiden, in einen anderen Gottesdienst zu gehen, um das Wort hören zu können.

Aber bei all unseren Gottesdiensten gibt es keine Entschuldigung, oder? Denn wenn Sie einfach weiter dienen und dienen und ausgießen und sich keine Qualitätszeit und auch Quantität an Zeit nehmen, um das Wort aufzunehmen, dann werden sie bald mit anderen ärgerlich und sagen: „Ich bin hier und diene ganz allein. Warum tue ich das alleine?" Sie können sogar ärgerlich mit dem Herrn werden und sagen: „Das ist nicht fair! Gott, warum sprichst Du nicht zu jemand anders, dies zu tun?"

Wir müssen unser Dienen genießen, uns an unserem Tun freuen und dann Gott vertrauen. Martha hätte das tun und sagen können: „OK, ich werde zufrieden sein. Ich werde dienen. Es muss getan werden. Ich vertraue einfach Gott für eine andere Gelegenheit, das Wort zu hören."

Oder zweitens, sie hätte delegieren können. Sie diente alleine! Und wenn Sie die Evangelien lesen, sehen Sie, dass Maria, Martha und Lazarus nicht arm waren. Ihnen ging es recht gut. Da waren sicherlich Diener im Haus. Martha musste nicht alles alleine tun. Aber mir scheint, sie war eine Perfektionistin, gemäß dem, was ich in der Bibel lese: Das muss ICH tun,… die Linsen müssen richtig durch sein, und das Pietabrot muss weich sein, und alles muss stimmen, dies ist immerhin für Jesus. Manchmal lassen Perfektionisten niemand anderes ran, weil sie es nicht so perfekt machen.

Ich bin überzeugt, dass unsere Gemeinde in einem Stadium ist, wo wir Leiter brauchen, die andere trainieren, um zu delegieren und sie freizusetzen. Leute, die andere sammeln, etwas in sie investieren und sie freisetzen.

Es ist gut, wenn Sie ein „Do-it-yourself"-Typ sind. Dank sei Gott für Leute, die vieles können. Aber wenn das alles ist, dann kommt automatisch ein Deckel drauf. Es kann nur so wie Ihre Kapazität wachsen und nicht mehr. Einige von Ihnen sind in Ihrem Leben überfordert, weil sie nicht delegieren.

Mose starb beinahe am Mangel von Delegation. Er saß vom frühen Morgen bis in die späten Abendstunden wegen aller Nöte des Volkes, bis sein Schwiegervater kam und ihn tadelte: „Mose, was du da tust, ist nicht gut. Du wirst sterben. Du brauchst andere Männer…" Dann nannte er die Eigenschaften: „…delegiere an sie, und lass sie die Lasten tragen. Und du kümmerst dich um die wichtigsten Prioritäten."

Martha hätte die Aufgaben an Diener oder andere Leute geben können. Sie hätte andere Leute freisetzen können, sagte aber: „Herr, meine Schwester lässt mich alleine dienen." Ich tue alles alleine.

Als Drittes hätte sie wie Maria wählen können, das Wort zu hören und zu sagen: „Herr, ich habe gehört, was du mit den Broten und Fischen tatest. Hier ist eine Schale Linsen. Wenn du essen willst, musst du etwas damit tun, denn ich habe den Eindruck, ich muss jetzt dein Wort hören und brauche Nahrung." Sie hatte Alternativen.

Zum Schluss ein Wort an alle Marthas, die mir heute zuhören.

Erstens: Freuen Sie sich an Ihrer Arbeit, denn Sie sind so begabt, praktische Nöte zu erkennen und zu versorgen. Ärgern Sie sich nicht über andere, die nicht wie Sie sind. Ob Sie es glauben oder nicht, nicht jeder sieht die Nöte, die Sie sehen.

Manchmal komme ich nach Hause und bin gerade zehn Minuten da und meine Frau sagt: „Siehst du irgendeinen Unterschied?" Sofort weiß ich, ich habe ein Problem. Ich schaue mich um und sehe gar nichts. Sie sagt: „Bayless, ich habe das ganze Haus geputzt, und habe einen neuen Teppich gekauft und ausgelegt, da sind neue Bilder, und die Glühbirne ist auch…" Ich sage: „Schatz, tut mir leid. Ist mir nicht aufgefallen. Was gibt´s zum Abendessen?"

Tatsache ist, einige Leute sind so begabt. Sie neigen sich automatisch praktischen Nöten zu, die gelöst werden müssen und sie tun es einfach. Und, ja, wir sind alle berufen zu dienen. Aber unterschiedliche Leute sehen Unterschiedliches. Wir sind verschieden gemacht. Und wenn Sie vielleicht ähnlich wie Martha begabt sind, ärgern Sie sich nicht über andere, die nicht sofort Dinge sehen und so schnell darauf reagieren wie Sie.

Die zweite Sache, die ich sagen will, ist dies: Treffen Sie eine Entscheidung, sich Zeit mit dem Herrn zu nehmen, zu Seinen Füßen ohne Handy zu sitzen, ohne Pager, ohne Ablenkung. Wir müssen uns alle Zeit nehmen.

Jesus sagte: „Eine Sache ist nötig, Maria hat es erwählt."

Eine Sache ist nötig, hat höchste Priorität für uns alle, und das ist, zu Füßen unseres Meisters zu sitzen,

Ihn zu unseren Herzen sprechen, uns dienen und lehren zu lassen.

Susanna Wesley hatte 17 Kinder. Und sie nahm sich eine ungestörte Stunde jeden Tag zum Gebet mit dem Herrn. Ohne Zweifel delegierte sie einige Dinge an die älteren Kinder und hatte vielleicht andere Leute, die halfen. Aber Tatsache ist, sie nahm sich Zeit. Sie hätte jede Ausrede haben können, keine Zeit zu haben. Wir haben nur drei Kinder!

Manchmal meinen wir, wir verlieren unseren Verstand! Ich kann mir nicht vorstellen, 17 Kinder zu haben. - Aber sie betete täglich eine Stunde. Und zusätzlich nahm sie sich für jedes ihrer Kinder einmal pro Woche eine Stunde Zeit. Einige der Kinder starben bereits, bevor sie Teenager wurden, aber sie nahm sich eine Stunde pro Woche für jedes Kind, um sie in geistlichen Dingen zu unterrichten. Kein Wunder, dass sie Kinder wie John und Charles Wesley hervorbrachte, die England für Jesus Christus erschütterten, Amerika beeinflussten und die Welt veränderten, … die halfen, die heutige Welt zu formen. Es geht auf eine Mutter zurück, die jede Ausrede hätte haben können, keine Zeit zu haben, aber sie nahm sich Zeit. Eine Sache ist nötig. Sie wollen den Herrn nicht zu sich sagen hören: „Martha, Martha!"

Schauen Sie mit mir in Lukas, Kapitel 22. Dort sehen wir eine weitere Person, deren Namen der Herr zweimal nennt.

Lukas 22:31-34

„Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen! Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst."

Und natürlich geschah es genauso, wie der Herr sagte: „Simon, Simon!" Großes Erbarmen in der Stimme des Herrn, aber auch Warnung. Hören Sie dies aus der Message-Übersetzung:

„Simon, sei wachsam. Satan hat sein Bestes versucht, euch alle von mir zu trennen, wie Spreu vom Weizen. Simon, ich betete besonders für dich, dass du nicht nachgibst oder aufgibst. Und wenn du diesen Test überstanden hast, gehe zu deinen Gefährten, und hilf ihnen beim Neustart."

Nun, welche Lektionen beinhaltet das für uns? Mehrere. Erstens, es gibt Zeiten der Prüfung und Versuchung für uns alle. Keiner ist ausgenommen. Als Jesus sagte: „Satan hat um dich gebeten", das „dich" im Griechischen ist Plural… „um euch alle", nicht nur Petrus. Er betete besonders für Petrus, aber Satan war hinter allen her. Und Satans Ziel war, sie zu trennen, wie Spreu vom Weizen. Und Weizen wird mit einer Schaufel in einer Tenne geworfelt, die Weizenstängel werden in die Luft geworfen und die Kerne fallen durch und die Spreu bleibt oben liegen und wird vom Wind verweht. Der Weizen fällt durch, und sie taten das immer wieder, und der Wind trennte die Spreu vom Weizen. Und das ist des Teufels Ziel: Er will uns trennen. Es ist ihm egal, wenn sie dem Herrn folgen, solange es mit Distanz ist. Den Teufel kümmert es nicht, dass Sie den Namen Christi nennen, solange sie lauwarm sind. Es ist ihm egal, dass Sie in die Kirche gehen, solange Sie nichts für Gott außerhalb der vier Wände tun. Er will, dass da eine Distanz ist. Und letztlich, wenn er es vermag, will er, dass Leute ganz von Gott abfallen. Zeiten der Prüfung werden kommen. Kein Wunder, dass Petrus in einem Brief sagte: „Wundert euch nicht, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet." Sie werden versucht und geprüft werden!

Als ich erst einige Monate Christ war, war da ein junger Mann, den ich kannte und den einige Leute zum Herrn geführt hatten. Ich fuhr damals mit meinem kleinen Volkswagen Bus durch den Lithia Park in Ashland, Oregon und sah ihn spazieren gehen. Ich wusste, er war eine Woche zuvor Christ geworden. Ihm folgte seine persönliche Regenwolke. Er trug förmlich die Kleider der Depression. Ich parkte meinen kleinen Bus, sprang heraus und lief zu ihm, stellte mich vor und fragte ihn: „Was ist los mit dir?" Er sagte: „Was ist los? Ich sage dir: Alles! Seit ich mein Leben letzte Woche Christus gab, ist meine Welt eingestürzt. Dies ist passiert und das." Lauter schreckliche Dinge waren ihm passiert seit dem Tag, da er Christus annahm. Und dann setzte er einen drauf und sagte: „Die Leute, die mich zu Christus führten, sagten, dass Gott mir all das antut." Ich sagte: „Nun, ich will mich nicht zwischen dich und deine Freunde stellen. Aber sie haben Unrecht. Der Teufel tut all das, nicht Gott." Satan will Sie sichten, er will Sie von Gott trennen. Jesus sagte: „Satan hat für dich gebeten, dich zu sichten, um dich zu trennen." - Satan kommt sogleich, um das Wort zu stehlen. Und er änderte seine Haltung nicht sehr.

Ich sprach etwa 10 oder 15 Minuten mit ihm und er ging kopfschüttelnd weg, immer noch depressiv. Freund, Prüfungen werden kommen. Gewarnt zu sein, heißt gewappnet sein.

Sie sollten nicht nächste Woche verpassen, wenn wir das Studium „Wenn Gott deinen Namen zweimal nennt" fortsetzen. Hören Sie, wenn Sie gerade Ähnliches durchmachen, ich sage dies manchmal, und bin hoffentlich nicht zu direkt, aber ich glaube, Gott hat dies vorbereitet. Wenn Gott die Welt so sehr liebte, dass Er Seinen Sohn gab, dann liebt Er Sie gewiss genug, eine Fernsehsendung zu planen, um Ihr Herz zu ermutigen. Sie sind vielleicht in einer Prüfung und fühlen sich durchgeschüttelt wie Weizen, wie Simon. Aber wissen Sie was? Sie werden hindurch kommen. Sie werden es schaffen in Jesu Namen. Geben Sie nicht auf. Gott liebt Sie.

Zum Schluss möchte ich Sie ermutigen. Wenn Sie uns nie geschrieben haben, gehen Sie auf unsere Webseite www.answersbc.org und schreiben Sie mir einige Zeilen. Wir möchten wissen, ob die Sendung Sie ermutigt hat. Es ermutigt uns und unser Team immer, wenn wir von Leuten hören. Bis zum nächsten Mal bete ich, das Gottes Bestes Ihr Teil sei.

Gehen Sie voll und ganz mit Gott, oder sind Sie Ihm nur teils hingegeben? Da sind einige weitere Verse in Offenbarung, die Ähnliches sagen. Jesus schreibt hier an Gläubige. In Offenbarung, Kapitel 2 sagte Er zu der Gemeinde in Ephesus:

Offenbarung 2:2

„Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren, und dass du Böses nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner befunden. Und du hast ausgeharrt und hast vieles getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden."

Offenbarung 2:4

„Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke. Wenn aber nicht, so komme ich zu dir und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust."

Hier werden mehrere lobenswerte Dinge über sie gesagt. Sie hatten Geduld, sie hatten Erkenntnis und Verständnis. Sie konnten böse Dinge nicht ertragen. Aber Jesus sagte diesen Gläubigen, dass sie ihre erste Liebe verlassen hatten. Ich glaube, man kann es auch so formulieren, dass sie mittelmäßig in ihrer Beziehung zu Gott waren. Ihre Beziehung zu Gott war abgekühlt. Sie waren nicht mehr so fest wie früher. Sie setzten sich nicht mehr so dafür ein. Jesus sagte: „Was ihr tun müsst, ist Buße tun, und wieder die früheren Werke tun." Wenn wir gerettet wurden, ist unser Leben von Eifer gekennzeichnet, und wir wollen, dass jeder weiß, was wir wissen, diese Freude der Rettung. Da geschehen diese wundervollen Dinge in unserem Leben, aber wir können langsam abdriften.

Ich stelle mir vor, dass es einige Leute gibt, die jetzt zusehen und Sie machen vieles nur noch routinemäßig. Sie sind nicht mehr so feurig für Gott. Sie sind vielleicht nicht kalt, aber etwas lauwarm.

Sie haben Ihre erste Liebe verlassen.

Bayless Conley möchte Ihnen danken, dass sie die Antworten Programme sehen, indem er ihnen sein Büchlein „Wie man betet" zusendet. Wir alle wissen, Gebet ist wichtig, aber es fällt oft schwer, ausdauernd und bedeutungsvoll zu beten. Dabei wird Ihnen das Büchlein „Wie man betet" helfen.

In diesem Buch nennt Bayless Conley vier einfache Prinzipien für ein reiches, effektives Gebetsleben, sich zu erinnern. „Wie man betet" gibt Ihnen die Ermutigung, ein bedeutsames, lebendiges Gebetsleben zu führen, das Sie ersehnen. Dieses Büchlein gehört Ihnen als unser Dankeschön für das Ansehen des heutigen Programms. Wenn Sie anrufen oder schreiben, bitten Sie um Ihre Kopie „Wie man betet". Und wir danken für jede Gabe, die uns hilft, Porto und Verpackung zu zahlen.

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